Gewusst wie?! Handfeuerlöscher!

Hand-Feuerlöscher: Was, wie, wann?

Feu­er­lö­scher sind so gebaut, das sie jeder leicht bedie­nen kann. Jedoch gibt es eini­ge Din­ge, die man unbe­dingt dabei beach­ten sollte:

  • Grund­sätz­lich die­nen die Feu­er­lö­scher als Klein­lösch­ge­rä­te nur zum Löschen von Klein- und Ent­ste­hungs­brän­den. Das heißt, dass Sie mit deren Hil­fe nur ver­su­chen kön­nen, einen klei­nen Brand­herd ein­zu­däm­men. Soll­te Sie damit beim ers­ten Ver­such kei­nen sicht­ba­ren Erfolg haben: Alar­mie­ren Sie umge­hend den Not­ruf 112. Hier zählt jede Sekunde.
  • Auf Feu­er­lö­schern befin­den sich Pik­to­gram­me, die die Brand­klas­sen beschrei­ben. Für jede Brand­klas­se gibt es bestimm­te Feu­er­lö­scher, sie­he Info­gra­fik 2.
  • Aus den klei­nen Feu­er­lö­schern wird das ent­hal­te­ne Lösch­mit­tel durch Druck aus­ge­sto­ßen. Aller­dings kann es dabei, je nach Brand­quel­le und Lösch­mit­tel in der Kom­bi­na­ti­on zu Pro­ble­men füh­ren und dabei auch gefähr­lich wer­den, sie­he Info­gra­fik 3.

Info­gra­fik 1 zeigt, mit wel­cher Tak­tik man den Brand­herd mit den Feu­er­lö­schern bekämp­fen kann.

Wich­ti­ger Grund­satz: EIGENSCHUTZ steht immer an ers­ter Stelle!

Infografik 1: Taktik beim Einsatz von Feuerlöschern.

Infografik 2: Die Brandklassen

Infografik 3: Den geeigneten Feuerlöscher bereithalten!

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Rauchmelder — Lebensretter No. 1

Sicherheit ist schon lange Pflicht!

Jedes Jahr ver­un­glü­cken rund 500 Men­schen töd­lich durch Brän­de. Die meis­ten ster­ben in den eige­nen vier Wän­den an einer Rauch­ver­gif­tung. Da zwei Drit­tel nachts im Schlaf über­rascht wer­den, ist ein Rauch­mel­der der bes­te Lebens­ret­ter in der Woh­nung, denn der lau­te Alarm des Rauch­mel­ders warnt auch im Schlaf recht­zei­tig vor der Brandgefahr.

In Nord­rhein-West­fa­len gel­ten bereits seit dem 01.04.2013 fol­gen­de Regelungen:

Ein­bau­pflicht:
In Woh­nun­gen, die nach dem 01.04.2013 errich­tet oder geneh­migt sind. Für bestehen­de Woh­nun­gen: bis 31.12.2016.

Wo?
In Schlaf­räu­men, Kin­der­zim­mern und Flu­ren, über die Ret­tungs­we­ge von Auf­ent­halts­räu­men führen.

Ver­ant­wort­lich:
Für den Ein­bau: Eigentümer.

Für die Betriebs­be­reit­schaft: Der unmit­tel­ba­re Nut­zer (Bewohner/Mieter) der Woh­nung. Es sei denn, der Eigen­tü­mer hat die­se Ver­pflich­tung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.

Noch ein paar Hin­wei­se aus der Praxis:

  • Rauch­mel­der sind immer in waa­ge­rech­ter Posi­ti­on in der Raum­mit­te an der Decke zu befes­ti­gen, da Rauch immer nach oben steigt.
  • Rauch­mel­der sind min­des­tens 50 cm von Wän­den ent­fernt anzubringen.
  • Eben­so soll­ten Rauch­mel­der nicht in der Nähe von Luft­schäch­ten; in Räu­men mit star­ker Zug­luft und in Räu­men, wo nor­ma­ler­wei­se Dampf, Staub oder Rauch ent­steht, ange­bracht wer­den, damit die Funk­tio­na­li­tät nicht ein­ge­schränkt wird.
  • Man soll­te jeden Monat die Funk­ti­on mit dem Test-Knopf, der an den Gerä­ten ange­bracht ist, über­prü­fen. Wenn das Gerät einen Signal­ton von sich gibt, ist das Gerät in Ord­nung. Falls dies nicht der Fall ist, soll­te man die Ladung der Bat­te­rie über­prü­fen. Bei ande­ren Feh­lern ist das Gerät auszutauschen.
  • Alle 10 Jah­re soll­ten Rauch­mel­der aus Sicher­heits­grün­den aus­ge­tauscht werden.

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Gasalarm! Die Nase auf!

Was ist zu tun bei Gasaustritt?

Erd­gas ist farb­los, ungif­tig und von Natur aus geruch­los. Es wird jedoch ein Stoff bei­gemischt, der dem Erd­gas einen auf­fäl­li­gen Warn­ge­ruch ver­leiht — ähn­lich dem Geruch fau­ler Eier. Dadurch wer­den schon gerings­te Undich­tig­kei­ten von Gas­in­stal­la­tio­nen wahr­ge­nom­men — lan­ge bevor es sich ent­zün­den kann.

 

Bei Gas­aus­tritt IN GEBÄUDEN:


NICHT BRENNEND

Sofort für radi­ka­le Durch­lüf­tung sor­gen, Fens­ter und Türen weit öff­nen. „Gas­nes­ter“ beach­ten, die sich in Räu­men, auch in Nach­bar­räu­men, aber vor allem in Schäch­ten und Kanä­len bil­den kön­nen. Bei star­kem Gas­ge­ruch oder Strö­mungs­ge­räu­schen muss das betrof­fe­ne Gebäu­de geräumt werden.

Kei­ne elek­tri­schen Schal­ter betä­ti­gen, z. B. Tür­klin­geln, kei­ne elek­tri­schen Ste­cker zie­hen. Tele­fon im Gefah­ren­be­reich nicht benut­zen. Zünd­quel­len vermeiden.

Alle mög­li­chen Flam­men löschen, kein Feu­er­zeug oder Streich­holz ent­zün­den, abso­lu­tes Rauchverbot.

Wenn vor­han­den, Absperr­ein­rich­tung vor dem Gebäu­de schlie­ßen, Haupt­ab­sperr­ein­rich­tung schlie­ßen. Das Schlie­ßen eines Zäh­ler­hahns ist nur dann aus­rei­chend, wenn ein­deu­tig ist, dass das Gas nur hin­ter die­sem Zäh­ler austritt.

BRENNEND

Nicht löschen! Aus­nah­me: Wenn zur Ret­tung von Men­schen­le­ben not­wen­dig. In die­sem Fall alle Mög­lich­kei­ten zur Ver­mei­dung von Rück­zün­dun­gen ergreifen.

Wenn vor­han­den, Absperr­ein­rich­tung vor dem Gebäu­de schlie­ßen. Das Schlie­ßen eines Zäh­ler­hahns ist nur dann aus­rei­chend, wenn ein­deu­tig ist, dass das Gas nur in der die­sem Zäh­ler nach­ge­schal­te­ten Instal­la­ti­on austritt.

Die FEUERWEHR 112 und das Gas­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men sind umge­hend zu verständigen.

Bei Gas­aus­tritt IM FREIEN:


NICHT BRENNEND

Alle Zünd­quel­len ver­mei­den: Moto­ren abstel­len, elek­tri­sche Schalt­vor­gän­ge unter­bin­den, abso­lu­tes Rauchverbot.

Gefah­ren­ge­biet weit­räu­mig absper­ren, hier­bei Wind­rich­tung beachten.

„Gas­nes­ter“ beach­ten, die sich in Räu­men, aber vor allem in Schäch­ten, Kanä­len und Nach­bar­ge­bäu­den bil­den können.

Nach Mög­lich­keit ver­hin­dern, dass Gas in Räu­me ein­strö­men kann (Fens­ter schlie­ßen, Mar­ki­sen einrollen).

Falls mög­lich:
Gas­aus­tritt ein­däm­men oder unter­bin­den (Rohr pro­vi­so­risch ver­stop­fen, abquet­schen, abkni­cken, unter Umstän­den Sand oder Aus­hub in Bau­gru­be schütten).

BRENNEND

Weit­räu­mig absper­ren. Hier­bei Wind­rich­tung beach­ten. Gefähr­de­te Objek­te nass hal­ten. Nicht löschen! Aus­nah­me: Wenn zur Ret­tung von Men­schen­le­ben notwendig.

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