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Einsatzabteilung

Einsatzabteilung

"Wir werden aus den schönsten Träumen gerissen, um so manchen Alptraum zu erleben."

Die aktive Wehr in Billerbeck hat zur Zeit ca. 79 Mitglieder, darunter leisten aktuell 10 Frauen ihren Dienst. Unsere Dienstabende finden jeden zweiten Dienstag statt. Zahlreiche Übungen und Fortbildungen zu verschiedenen Themen der Feuerwehr finden meist an Wochenenden statt.

Wenn es zu einem Einsatz kommt, werden die Feuerwehrmänner und -frauen über den Funkmeldeempfänger alarmiert. Sie müssen alles stehen und liegen lassen und eilen zum Feuerwehrhaus, denn der Einsatz geht vor!

Ein Beitritt in die Einsatzabteilung ist zwischen 18 und 67 Jahren möglich.

Vor dem 18. Lebensjahr ist ein Beitritt in die Jugendfeuerwehr möglich, um bereits vorher den Feuerwehralltag mit Spielen und Übungen kennen lernen zu können.

Sie haben Interesse an der Feuerwehr und möchten mithelfen? Hier gibt es mehr Infos!

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Ehrenabteilung

Ehrenabteilung

Neben den aktiven Mitgliedern ist dem Löschzug Billerbeck eine Ehrenabteilung angegliedert. Mitglieder dieser Ehrenabteilung werden Feuerwehrmänner und -frauen, die das 67. Lebensjahr erreicht haben und damit aus dem aktiven Dienst austreten müssen oder Feuerwehrmänner und -frauen, die den aktiven Dienst aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können.

Die Mitglieder der Ehrenabteilung nehmen wie zu ihrer aktiven Zeit am kameradschaftlichen und gesellschaftlichen Leben der Feuerwehr teil. Sinn ist es, die Kameraden bzw. Kameradinnen, die nicht mehr aktiv im Einsatz mitmachen können, weiterhin in die Feuerwehr zu integrieren.

Darüber hinaus unternimmt die Ehrenabteilung der Feuerwehr Billerbeck aber auch viel eigenständig. Zum Beispiel trifft sich unsere Ehrenabteilung regelmäßig zum Kaffeetrinken, organisiert Fahrten und nimmt an Veranstaltungen wie Winter- & Sommerfest der Einsatzabteilung teil.

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Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr Billerbeck

Was macht eigentlich die Jugendfeuerwehr in Billerbeck?

Auch wir treffen uns alle 14 Tage dienstags abends von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr zu unseren Dienstabenden im Feuerwehrgerätehaus. Hier steht neben feuerwehrtechnischer Ausbildung auch Spiel und Spaß auf dem Programm.

Kochen, Fahrradtour, Grillen, … all das und noch viel mehr steht auf unserem Dienstplan. Trotz allem darf die feuerwehrtechnische Ausbildung natürlich nicht zu kurz kommen.
Regelmäßig nehmen wir an der Leistungsspange und anderen Wettkämpfen teil. Alle zwei Jahre findet von den Jugendfeuerwehren im Kreis Coesfeld ein Pfingstzeltlager statt. An diesem nehmen wir natürlich auch teil.

Wir versuchen außerdem am Wochenende verschiedene Angebote wie

  • Ausflug in einen Freizeitpark
  • Kart fahren
  • einen Berufsfeuerwehrtag (24-Stunden-Übung)

regelmäßig anzubieten.

Bei uns kannst du mit Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren deine Freizeit verbringen. Unser Betreuer-Team versucht die Dienstabende so abwechslungsreich und spannend wie möglich zu gestalten.

Die Jugendfeuerwehr Billerbeck wurde am 04. Mai 1990 durch den damaligen stellvertretenden Stadtbrandmeister Karl Pollecker gegründet. 2015 haben wir daher bereits unser 25 jähriges Jubiläum gefeiert.

Bist du mindestens 10 Jahre alt und hast Interesse neue Dinge kennen zu lernen? Unsere Jugendfeuerwehr freut sich immer über Zuwachs.

Wenn Du Interesse hast, melde dich gerne bei uns:

Schreib uns eine Nachricht bei Facebook oder eine Email: jugendfeuerwehr@feuerwehr-billerbeck.com.

Oder ruf uns an: Denise Langner: +4917641902331. Wir freuen uns auf dich!

Unser Informationsflyer (PDF) hat weitere Informationen für Dich und Deinen Eltern!

Neues von der Jugend!

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Wehrleitung

Wehrleitungsteam

Die Wehrführung besteht aus der Leitung der Feuerwehr sowie dessen Stellvertretern. Gemeinsam führen sie die Feuerwehr sowohl auf Verwaltungs- als auch auf Einsatzebene. Bei allen Entscheidungen die getroffen werden, ist die Wehrführung das entscheidende Organ.

Der Leiter der Feuerwehr wird für sein Amt, das 6 Jahre beträgt, von der aktiven Wehr zunächst dem Kreisbrandmeister vorgeschlagen. Dieser gibt den Vorschlag an den Rat der Stadt Billerbeck weiter, der dann dem Vorschlag noch zustimmen muss. Dasselbe gilt auch für die Position der stellvertretenden Leitung.

Unser Leitungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck


Wolfgang Langner

Wolfgang Langner, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck

Wolfgang Langner
Windmühlenweg 8 | 48727 Billerbeck
Tel: +49 (0) 2543 78 89
Handy: +49 172 771 0561
E-Mail: w.langner@feuerwehr-billerbeck.com


 Matthias Heuermann

Matthias Heuermann, Stellv. Leiter der Feuerwehr

Matthias Heuermann
Natz-Thier-Str. 17a | 48727 Billerbeck
Tel: +49 (0) 2543 270 290
Handy: +49 172 273 5002
E-Mail: m.heuermann@feuerwehr-billerbeck.com


Florian Heuermann

Florian Heuermann, Stellv. Leiter der Feuerwehr

Florian Heuermann
Ludgeristr. 23 | 48727 Billerbeck
Handy: +49 151 212 565 59

E-Mail: f.heuermann@feuerwehr-billerbeck.com

 

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Unsere Geschichte

Gründung 1914


Durch die Unterstützung des Regierungspräsidenten in Münster, konnte die Pflichtfeuerwehr durch eine Freiwillige Feuerwehr ersetzt werden. Vor diesem Hintergrund kam es auch im Frühsommer 1914 zur Gründung einer Freiwilligen Wehr in Billerbeck. Am 17. Mai 1914 wurden 50 Mitglieder registriert.

Die ersten Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Brandmeister: Caspar Sievers
Stellvertretender Brandmeister: Wilhelm Steinbicker
Führer der Steigerabteilung: Wilhelm Hünneke
Führer der Spritzenabteilung: Caspar Rickert
Führer der Ordnungsmannschaften: Hubert Ahlers

Am 20. Juni 1914 musste die Freiwillige Feuerwehr dann zu ihrem ersten Brand ausrücken: Feuer in Möllmann`schen Haus. Im ersten Weltkrieg, wurde dann die FFW Billerbeck immer mehr abgeschwächt und die Mitgliederzahlen sanken.

Am Kriegsende, 1918 stand die FFW vor einem Neuanfang.

ab 1926


Im November 1926 machte Oberbrandmeister Sievers die gemeindlichen Stellen darauf aufmerksam, dass die Ausstattung mit Feuerlöschmitteln in Billerbeck durchaus unzureichend sei. Zu diesem Zeitpunkt gab es 90 aktive Mitglieder in der Feuerwehr.

 

ab 1930


Um 1932 wurde dann in Billerbeck das Fahrzeug mit Motorspritze eingeweiht. Für den weiteren Verlauf wurden (1929-1933) 5.000 Reichsmark bereit gestellt. Das erlaubte den Ankauf eines Lieferwagens mit Anhängervorrichtung.

Bis Ende November 1934 investierte die Stadtgemeinde Billerbeck 5.800 Reichsmark zur Verbesserung des Feuerlöschwesens.

Neuanschaffungen:
Motorspritze mit Zubehör (2966 Reichsmark)
Ausrüstungsgegenstände (2000 Reichsmark)
Steigerturm (840 Reichsmark)

Ende März 1934 begann dann der Bau des Steigerturms. Am 11. Juni wurde an der Schulstraße der neue Steigerturm eingeweiht.

Am 10. April 1933 im Lokal Ahlers, versicherte Oberbrandmeister Sievers "treue Gefolgschaft" Adolf Hitlers gegenüber.

Dies führte zu Neuwahlen:
Oberbrandmeister: Caspar Sievers
1.Brandmeister: Hubert Ahlers
Schriftführer: August Born
technischer Spritzenmeister: Carl Rickert

Die Lage spitzte sich weiter zu, da am 15. Dezember 1933 auf landesgesetzlichem Wege ein neues Feuerlöschgesetz erlassen wurde. Dies machte Freiwillige Feuerwehren zu öffentlich-rechtlichen Einrichtungen. Im Frühjahr 1934 wurde auf einer Vorstandssitzung beschlossen, dass die FFW ein "eingetragener Verein" wird. Dies wurde am 13. Februar vollzogen.

Am 12. September 1934 wurde folgende Wehrführung eingesetzt:
Wehrführer: Hauptbrandmeister Hubert Ahlers
Führer des motorisierten (Halb-) Löschzuges und stellvertretender Wehrführer: Alex Hesselmann
Führer des 2. (Halb-) Löschzuges: Otto Reichard
Führer des 3. (Halb-) Löschzuges: Carl Rickert
Führer des 2. (Halb-) Löschzuges (Beerlage): Bernhard Lammers

Viele Feuerwehrmänner litten unter der politischen Unterdrückung. Es gab sogar einzelne, wie den langjährigen Kassierer Ludger Freese, die unter der NS-Herrschaft nicht unerhebliche berufliche Nachteile erlitten, weil sie vormals der katholischen Zentrumspartei angehörten und sich für ihre Ziele engagiert hatten.

ab 1945


Über die Aktivität der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck in der unmittelbaren Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges, liegen kaum Quellen vor. Aus den vorhandenen Unterlagen geht jedoch hervor, dass bereits 1946/47 Bemühungen zur Reorganisation und Neubelebung der Wehr stattfanden. In der Praxis war dies jedoch schwieriger, da die technischen Geräte nicht vorhanden waren.

Auf Antrag mehrerer Wehrmänner beschloss man in der Generalversammlung am 27. April 1948 den Vorstand zu beauftragen, eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit dem Beratungsthema: "Auflösung der FFW Billerbeck" einzuberufen, "falls bis zu diesem Termin mit dem Bau des Gerätehauses nicht begonnen worden ist und dieser ohne Unterbrechungen vollendet wird."

Das Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck, eröffnet seine Berichterstattung erst wieder Anfang der 50er Jahre, als die größte Not und der Kampf um Alltägliches überwunden waren. Am 19. November fanden folgende Vorstandswahlen statt:

Amtsbrandmeister: Hubert Ahlers
Wehrführer: Alex Hesselmann
stellv. Wehrführer: Josef Meier
Schriftführer: Bernhard Noll
stellv. Schriftführer: Herbert Langner
Kassierer: Ludger Freese
Gruppenführer: Josef Kentrup und Josef Menke
Gerätewart: Johann Rzeha
1. Maschinist: Leo Hülskamp
2. Maschinist: Werner Hesselmann

 

ab 1950


Im Frühsommer 1954 stand dann das 40-jährige Jubiläum der FFW Billerbeck an.

Es kamen aus dem gesamten Kreisgebiet rund 600 Feuerwehrkameraden. Aus der Hand von Oberkreisdirektor Koch, erhielten

das Goldende Feuerwehr-Ehrenkreuz: H. Ahlers, C. Rickert und B. Ahlers;

das Feuerwehrkreuz in Silber für 30-jährige Mitgliedschaft: A. Hesselmann, L. Freese, H. Ermann, F. Ahlers und L. Kunstleben;

das Feuerwehrkreuz in Bronze für 25-jährige Mitgliedschaft: J. Meier, W. Wiesmann, J. Kleideiter, J. Kentrup, J. Menke, L. Hülskamp und J. Höning

In den 50er Jahren, denen das deutsche "Wirtschaftswunder" das Gepräge gab, standen die Zeiten günstiger für die Modernisierung der technischen Feuerwehrausrüstung. Im August 1952 konnte die Billerbecker Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug (Opel Blitz) in Betrieb nehmen. Im Frühjahr 1958 folgte dann die Anschaffung eines modernen Tanklöschfahrzeuges (Magirus-Deutz), das am 23. April eingeweiht wurde.

 

ab 1960


Der TLF musste 1960 rund 18mal ausrücken um die Siedlungen Kerkeler und Bombeck mit Wasser zu versorgen. Für die besonderen Verdienste im Feuerlöschwesen von Hesselmanns, wurde am 5. Februar 1959 mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe Silber ausgezeichnet. Er verstarb jedoch im Frühjahr 1961. Auf einer Vorstandssitzung wurden dann neue Wahlen durchgeführt:

Wehrführer: Werner Hesselmann
stellv. Wehrführer: W. Allendort
Schriftführer: P. Keller
Gerätewart: H. Langner
Gruppenführer: W. Bertels und L. Noll

Das Jahr 1964 war im Hinblick auf die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck von besonderem Rang. Im großen Stil sollte das 50jährige Bestehen gefeiert werden. Gleichsam als "Geburtstagsgeschenk" der Stadt übergab Bürgermeister Brockamp am 4. Juli in Anwesenheit von Oberkreisdirektor Koch und einer Reihe von Ehrengästen das neue Feuerwehrgerätehaus an der Mühlenstraße. Damit war (endlich) eine alte Forderung der Wehr in Erfüllung gegangen.

 

ab 1970


Anfang der 70er Jahre wurde die Beerlage in Billerbeck eingemeindet. Dadurch musste eine organisatorische Fusion erfolgen, die am 1. Juli 1970 im Lokal Ahlers geschah. Durch den Zusammenschluss der beiden Wehren, bewilligte Bürgermeister Brockamp am 20. November 1971 eine Anschaffung des LF 8. Die Übergabe erfolgte am 17. Juni 1972. Außerdem wurde in diesem Jahr noch ein Leichtschaumgenerator in Betrieb genommen.

Aus gesundheitlichen Gründen legte Ende 1979 Werner Hesselmann sein Amt als Wehrführer ab und wurde von Herbert Langner ersetzt.

 

ab 1980


Zeitgleich konnte die FFW Billerbeck die Übernahme des TLF 16/25 feiern. Weiterhin setzte man sich für eine Anschaffung des LF 16 TS ein, das 1985 offiziell in Betrieb genommen wurde. Lange wurde um ein TLF 8/18 verhandelt, was dann im Sommer 1986 bestellt wurde und am 25. Mai 1987 eingeweiht wurde.

Im Jahr 1988 wurde die endgültige Planung für die Erweiterung und den Umbau des Gerätehauses abgeschlossen. So konnte Stadtdirektor Koch und die stellv. Bürgermeisterin Stippel am 3. Dezember 1988 den ersten Spatenstich ansetzen. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1989.

 

Weitere geschichtliche Ergänzungen folgen in Kürze ...


 

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